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meine Restaurierungen / Reparaturen Teil 2:


Im Bau / Restauration in Reihenfolge der Berichte:

- Kranich 2

- Renn Focke Wulf



Kranich 2 :


Da es dieses schöne Modell sehr selten gibt, habe ich mich entschlossen einen zweiten Kranich zu Kaufen.

Falls mal mit einem von beiden was ist, so habe ich immer Ersatz.

Einen herzlichen Dank an Timo, der mir den Kranich verkauft hat und es ermöglichen konnte ihn mir zu senden, da knapp über 600km etwas zu weit zum Abholen sind.

Der zweite Kranich hat Dank der Top Verpackung die weite Reise unbeschädigt überstanden, und ist am 15.02.2019 bei mir angekommen.

Mit ein Kaufgrund war auch die bis auf Regler bestehende Austattung mit Multiplex Komponenten:

- Motor Multiplex Roxxi C 35-42-06 mit 930KV, 7-15V

- Servos HR und SR: Multiplex Micro digi, Metallgetriebe, 2 Kugellager, Stellkraft bei 4,8V 3,4kg, Haltekraft bei 4,8V 6,0kg

- Servos Querruder und Störklappen: Multiplex Micro 3 BB, Stellkraft bei 4.8V 1,6kg

- Regler YGE 60A 2-6s

- Als Empfänger ist ein Graupner GR-16 bestellt

- Akku wird SLS 3s5000er (Vorgänger flog mit 3s4200 und 120g Blei vorne drin)

Bis auf kleinere Aufhübscharbeiten, Einstellungen, Auswiegen und EWD einstellen dürfte nicht mehr gemacht werden, damit der Kranich wieder in die Lüfte kommt.

- Timo hat den Kranich mit einem SP von 83mm und einer EWD von 1,73Grad geflogen.

Das deckt sich mit meinem MPX Flamingo 2001, den ich elektrifiziert habe , und dort war der optimale SP bei 82mm und die EWD bei 1,72 Grad.




Jetzt geht es los:

- Das Modell wurde als Kranich 2 im Sender angelegt.

(Da hatte ich noch meine Graupner MC20, die ich mittlerweile verkauft habe, da ich mit der MC22s besser zurecht komme)

Motorschalter programmiert und EXPO-Werte eingegeben (QR 40%, HR+SR 30%),

- Phasen auf Knüppleschalter für Störklappen angelegt, und Servosteckplatz über Gebereinstellungen zugeordnet.

- Alle Servos am Empfänger eingesteckt und auf richtige Laufrichtung und Mittigkeit eingestellt.

- Ausschläge für QR und SR eingestellt, da übernehme ich meine Einstellungen vom ehemaligen Flamingo 2001.

QR hat 15mm hoch, und 7mm Runter. SR hat 40mm und HR hat 10mm Ausschlag.

- HR-Aufnahme Aluhülse mit Lager war nur einseitig im Seitenruder verklebt. Mit Epoxy neu verklebt.

- An die SLS 3s5000er Akkus wurden 4mm Goldkontakte gelötet

- Verlängerungskabel für Regler mit 4mm Goldkontakten und Antiblitz verlötet.

- Empfänger in Rumpfmitte platzieren, und Antennen durch Entlüftungskanäle führen und mit Tesa befestigen.

- Probelauf Motor und Test der Bremse

- Auswiegen vom Kranich, mussten 70g Blei vorne rein, nachdem die 120g Blei vom Vorbesitzer entfernt wurden.

Jetzt passt der Schwerpunkt von 83mm.

-Verwiegen der einzelnen Teile: Höhenruder 89g, Flächenstab 150g, Fläche Links 588g, Fläche Rechts 594g, Rumpf incl. Blei und Kabinenhaube 1101g, Akku 353g

- Abfluggewicht von 2875g, ein Top Wert :-)

- Und fast vergessen, dass gesetzliche Alu-Schild mit Adresse wurde seitlich in den Rumpf geklebt.

- Noch etwas wurde vergessen, dass Anbringen der Blockstreifen auf der Unterseite von Fläche und Höhenruder. So hat man eine bessere Sichtbarkeit. Die Blockstreifen sind 50mm breites blaues Klebeband. Im Abstand von 100mm aufgetragen.






Der Erstflug wurde am 23.03.2019 bei schwachem bis Mittleren Wind gemacht, und war ein voller Erfolg.

Der Start unkritisch ohne Anlauf aus der Hand, und der Kranich zog souverän nach Oben.

Auf ca. 200m Höhe Motor aus und erstmal gleiten lassen.

Jeweils zwei Klicks auf Höhe und Quer, und er flog perfekt.

Der Abfangbogen war auch wie erwartet gut.

Die Störklappen verrichten sehr gut ihren Dienst und der Kranich kam sauber rein.

Bei einer Motorlaufzeit von 5Min. 30Sekunden, waren noch 30% im Akku, ebenfalls ein Top Wert.

Fazit nach zwei Flügen:

Der Kranich ist für mich ein Top Flieger mit für mich sehr guten Flugeigenschaften. Zum Glück habe ich zwei Erworben, um im Fall der Fälle Ersatz zu haben.

Der Kranich gehört zu den Fliegern, die niemals verkauft werden.

Bei den nächsten Flügen wird Rückenflug, Looping, Rollen und manch anderes noch getestet.

Mittlerweile wurden diverse Flugfiguren getestet und sie flog souverän wie mein "alter Flamingo".

Pro Akku sind Flugzeiten von 45Minuten ohne Termik, reines Absegeln, drin.

Einfach nur Klasse :-)

Hier mal ein Flugvideo von meinem Flamingo (meine Dash 8 und Parkzone Mustang flog ich dort auch):



 

 

 

 




Renn Focke Wulf:


Auf diese Focke Wulf in einer Rennversion bin ich durch eine glückliche Fügung aufmerksam geworden.

Die Focke Wulf hat mir schon immer gefallen, aber diese ist für mich optisch ein absolutes Highlight :-)

Am 26.08.2019 konnte ich sie erweben, und abholen :-))

Der Rumpf besteht aus GFK und die Flächen sind Rippe beplankt.

Ein Einziehfahrwerk von e-Flight (60-120-90 Grad) ist auch eingebaut.

Die Focke Wulf verfügt auch noch über Spreizlandeklappen.

Die Focke Wulf wurde mit einem Saito 4-Takter FA-120 mit 20ccm und 2,2Ps befeuert.

Der eingebaute 4-Takt-Motor hat einen Lagerschaden und wandert so lange als schöne Deko ins Regal, bis ihn Jemand kauft.

Nachtrag: wurde am 31.08.19 verkauft, und werkelt jetzt in Emden. Er schnuppert jetzt Seeluft ;-)

Irgendwelche Kraftstoffspuren sucht man am Rumpf wie auch an der Fläche vergebens, so dass die Strucktur mehr wie Ideal ist.

Was ist noch zu machen ?

- Höhenruder anscharnieren

- verwiegen um bisheriges Gewicht fest zu stellen

- passenden Elektromotor mit Regler und Luftschraube raus finden

- gefederte Scale Fahrwerksbeine besorgen, eventuell bei Robart?

- passende Bereifung von Du-Bro finden

- Sternmotorattrappen finden

- verwiegen und auf Schwerpunktwaage stellen, dann sieht man wieviel Blei man eventuell vorne braucht und entsprechen dann Antriebs-Akkuposition raus finden.

- Vorrichtung zum wechseln des Akkus konstruieren, ohne dass man die Flächen demontieren muss.

- die elektrischen Anschlüsse der Tragfläche, bzw. die Steckungsbelegung der MPX-Stecker heraus finden.

Also bis jetzt ist das grob die Todo Liste.

Geplanter Erstflug frühestens August 2020, eher 2021.




Teil 1:


Am 27.08.19 wurde die Focke Wulf aus dem Keller geholt, um mal die ersten Schritte anzufangen.

Als erstes wurde der Saito FA-120 Motor samt Tank und Motorhalter entfernt.

Der Tank mitsamt Motorhalter wurden in eine Tüte vakuumiert, so dass es keinen Spritgeruch gibt, und nichts rauslaufen kann.

Verwogen wurde die Einheit auch noch:

Motor hat 800g, Der Rest 199g




Teil 2 :


Nachdem der Motor draußen ist, wurde eine komplette Bemaßung und Verwiegung gemacht.

Heraus gekommen ist folgendes:

Länge von Motorhaubenanfang bis Ende Seitenruder: 1350mm

Spannweite: 1630mm

Breite Motorspant: 200mm

Höhe Motorspant: 200mm

Gewicht Rumpf incl. 3 Servos: 1510g

Gewicht Fläche incl. 4 Servos: 1450g

Durchmesser Radhaus: 90mm

Fahrwerksaufnahme bis Ende Radhaus: 255mm

Eingezeichneter Schwerpunkt: 100mm

So, dass war es erstmal für eine Weile.

Ich versuche raus zu bekommen wer der Hersteller ist.

Das bisherige Gewicht von 2960g stimmt mich mehr wie Positiv den Flieger auf unter bzw. um die 5kg zu bekommen.

Je leichter desto besser, denn dass bestimmt nacher den Antrieb.

Aber das sehe ich ja erst bei der Verwiegung mit kompletten Fahrwerk und angebrachten Höhenruder, wieviel Gewicht es vorne zum Erhalt des Schwerpunktes braucht, und danach wir der Antrieb konfiguriert.

Zum Abschluss die neuesten Fotos:




Teil 3:

Die Focke Wulf hatte ja in Original einen BMW 801 D-2 14 Zylinder Doppelsternmotor in den meisten versionen eingebaut gehabt.

Da die Motorhaube bei meinem Modell vorne nur eine große Öffnung hat, musste eine Sternmotorverkleidung her.

Eine Doppelsternverkleidung gibt es nicht, bzw. macht auch wegen der Einbautiefe keinen Sinn.

Eine 7-Zylinder Verkleidung sieht für mich nicht wirklich prickelnd aus, daher habe ich mich entschlossen eine 9-Zylinder Verkleidung zu besorgen.

Nach langer Suche bin ich in den USA fündig geworden und habe mir bei der Firma Parc Flyer Plastics in Texas entsprechende Verkleidungen bestellt. Gleich ein paar mehr, falls ich Ausschuss produziere.

Hier der Link:

https://parkflyerplastics.com/cart/index.php?main_page=index&cPath=31

Die Versandkosten von 22$ kommen noch hinzu, plus eventuelle Einfuhrumsatzsteuer beim deutschen Zoll.

Sobald die Teile da sind, wird berichtet.

Die Teile sind heute angekommen. Am 02.09. in Texas los und  am 13.09.19 bei mir zugestellt. Top :-)

Es sind ja zwei verschiedenen Attrappen, einmal etwas aufwändiger, und drei Mal "einfach" gehalten.